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Tierheim-Chinchilla aufnehmen? [Beitrag #7] Fr, 29 September 2006 14:31
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Registriert: September 2006
Liebe Tierfreunde,

immer mehr Chinchillas warten in deutschen Tierheimen auf einen neuen Besitzer. Die Skepsis gegenüber einem TH-Chins ist bei vielen Haltern hoch. Dabei hat das „Chin aus zweiter Hand“ durchaus einige Vorzüge.

Beispielsweise ist der Charakter der Tiere schon bekannt. Bei einem Jungtier weiß man nie, wie es sich entwickelt. Wenn ein TH-Chin keine Angst vorm Menschen hat, wird sich das bei der richtigen Behandlung auch nicht mehr ändern. Ältere Chinchillas aus dem Tierheim, haben nicht immer schlechte Erfahrungen gemacht und sind oft ganz besonders dankbare Hausgenossen. Und auch ältere Chinchillas kann man an den Menschen gewöhnen. Mit viel Liebe und Geduld legen auch ältere Tiere ihre Scheu ab und holen sich ihr Leckerchen vom Besitzer ab.

Chinchillas sind nicht ganz einfach zu vergesellschaften, viele Tierheimtiere leben schon seit Jahren mit ihrem gewohnten Partner zusammen. Da braucht sich der neue Besitzer kaum Sorgen zu machen, dass er am Ende zwei einzelne Chinchillas zu Hause hat. Die meisten Chinchilla-Böckchen aus dem Tierheim die mit einem Weibchen zusammen leben sind bereits kastriert. So kann auch kein ungewollter Nachwuchs entstehen, der den unerfahrenen Halter schnell überfordert.

Chinchillas werden sehr alt. Bei einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren sind auch drei, fünf oder acht Jahre für ein Chinchilla eigentlich noch kein Alter. Anders als beispielsweise bei Hamstern, kann man also auch ein älteres Chinchilla aufnehmen, ohne den baldigen Abschied fürchten zu müssen.

Gesunde Tiere aus dem Tierheim sind durchaus auch (und gerade) für Anfänger geeignet. Denn viele Entscheidungen und Fehler (beispielsweise bei der Vergesellschaftung) können bei einem aneinandergewöhnten Paar aus dem Tierheim gar nicht mehr gemacht werden.

Auch einzelne Chinchillas können oft noch vergesellschaftet werden. Am besten funktioniert das mit einem (oder zwei) jungen, gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Viele Hobbyzüchter und erfahrene Halter helfen dann gerne bei der Vergesellschaftung.

Das Erlebnis ein Tier zu „retten“, es gut zu behandeln und durch viel Liebe irgendwann sein Vertrauen geschenkt zu bekommen, ist für jeden Tierfreund das Höchste der Gefühle.


Viele Grüße

Euer Foren-Team
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